Nachlese

Großartige Spendenbereitschaft ermöglicht den Bau von fünf Brunnen

 
Bald: „Schule statt Wasserholen“ in Damde

 

Mancher mag das Resultat des Brunnenfestes, aus dem Erlös nun fünf bis sechs Brunnen im Nordwesten Kambodschas bauen zu können, mild lächelnd als„Tropfen auf den heißen Stein“ abtun. Und so die Linderung von Not allein der Politik und den Hilfsorganisationen überlassen. Die Realität sieht anders aus. Gerade die vielen kleinen Schritte – oder, um im Bild zu bleiben: Tropfen – empathischer und ideenreicher Mitmenschen, führen überall auf der Welt zu bemerkenswerten Erfolgen und lindern Leid. Direkt und ohne Zwischenhändler. Da versickert kein Cent.

 

Doch Empathie und Ideenreichtum allein reichen nicht immer aus. Der Sender muss auf die richtigen Empfänger treffen. „Wasserholen statt Schule!“, dieses Motto, diese Aktion hatte bemerkenswert viele Menschen im Ort angesprochen. Und es blieb nicht nur bei warmen Worten der Anerkennung. Dank der großen Spendenbereitschaft aus Handel, Handwerk und Bürgerschaft konnte der Kulturbrunnen den großartigen Erlös von rund 1.200 Euro erzielen. Pro Brunnen werden je nach Dollarkurs etwa 240 Euro fällig.

 

Nun klingt „ein halbes Dutzend“ besser als „fünf“. Der Kulturbrunnen arbeitet daher daran, dieses halbe Dutzend voll zu machen. Die Chancen stehen gut.

 

 

Text und Fotos: Hans-Jürgen Niemann



Zweiter Jazzfrühschoppen des Kulturbrunnen


Publikum auf Wellenlänge von „Jazzquartier“


1994 gründete sich in Braunschweig die Jazz-Rap-Band „Jazzkantine“, eine der bekanntesten Formationen der Löwenstadt und weit über deren Grenzen bekannt. 1996 erhielt sie den deutschen Musikpreis Echo in der Kategorie „Beste Jazzproduktion“, später noch den „German Jazz Award“ und das „Goldene Ohr“.


Beim diesjährigen Jazzfrühschoppen des Algermissener Kulturbrunnen wartete eine Band auf, der man durchaus zutrauen könnte, an den Erfolg von „Jazzkantine“ anzuknüpfen: „Jazzquartier“, ein junges Ensemble der Städtischen Musikschule Braunschweig. Ein Quintett, das Spiellaune pur bot, mit hervorragendem, präzisem Zusammenspiel und vorzüglichen Arrangements, garniert mit brillanten Soli. Stilistisch breit aufgestellt, von Balladen über Bop und groovigem Funk bis zum fetzig Angerockten. Eine Musik, die zum Wetter passte, Lebensfreude versprühte und das Publikum unmittelbar in ihren Bann zog.


Das Jazzkonzert mit einem Klassiker wie Joe Zawinuls „Mercy, Mercy, Mercy“ beenden zu wollen, ist ein Widerspruch in sich und geht gar nicht. Bei aller genialen Schlichtheit entwickelt schon das Thema einen ungeheuren Drive und geht in Kopf und Beine – und führt quasi zwangsläufig zu Zugaben. „Jazzquartier“ ließ sich nicht lange bitten.

 

 

 

 



Text und Fotos: Hans-Jürgen Niemann



23. Juni 2018 – Sommerfest


Angenehm wärmende Atmosphäre bei kühlem Wetter

Die Terminwahl für ein Sommerfest gleicht in unseren Breiten in gewisser Weise einem Russisch Roulette Spiel. Andererseits gilt: alles eine Frage der Kleidung. Und wer vor dem Besuch einer Freiluft-Veranstaltung ganz sicher gehen möchte, der macht sich im weltweiten Netz schlau, beispielsweise auf der Seite „Klamottenwetter“. Also kommt es wohl mehr auf die Perspektive und innere Einstellung an.

Das jährliche Sommerfest im Garten des Alten Wasserwerks bildet einen Höhepunkt der Veranstaltungen des Algermissener Kulturbrunnen und ist zum gesellschaftlichen Event avanciert. Diejenigen, die sich in diesem Jahr, ob kurz oder lang, trotz kühlen Wetters eingefunden hatten, genossen zum einen das Gespräch mit dem Nachbarn und zum anderen ein gewohnt reichhaltiges kulinarische Angebot, das sich thematisch auf Gerichte „von der Küste bis zum Harz“ bezog: von der beliebten Bruchgrabenpfanne über Cocktails und Fischbrötchen bis zu Kaffee und Kuchen. Auch fehlten Bratwurst, Schmalzbrot und Waffeln nicht. Immerhin sind sie Kult.



Text: Hans-Jürgen Niemann


5. Mai 2018 – „Chettin’3“ und die Kraft von Wort und Musik


Das Alte Wasserwerk jenseits vom Mainstream

 

„Denn sie wissen nicht, was sie tun“, der 1955er Kultfilm thematisierte erstmals die tiefen Gräben in Gesellschaft und Familie der USA des Puritanismus. Vor diesem gesellschaftspolitischen Hintergrund wurde der Schriftsteller William S. Burroughs, ein Gentleman-Junkie mit Havard-Abschluss, Mitte der 60er-Jahre zum Identifikationssymbol einer Jugendkultur, die sich gegen Krieg, Konsumgesellschaft und konventionelle Lebensformen auflehnte. 1943 lernte er die Schriftsteller Allen Ginsberg und Jack Kerouac in New York kennen, mit denen er die gesellschaftskritische, skandalumwobene „Beat Generation“ verkörperte. Als zeitgenössisch musikalisches Pendant gilt Chet Baker, der zwar als einer der größten Romantiker des Jazz verklärt wurde, aber ein von Drogenexzessen zerstörtes, ganz und gar nicht romantisches Leben führte.

 

Schwere Kost für den Jazz & Lyrik-Abend im Alten Wasserwerk? Absolut nicht, denn der Abend stellte quasi die perfekte Symbiose von Jazz und Lyrik dar und bewies, welche Schönheit zum einen und welcher Druck zum anderen von Wort und Musik ausgehen können. Tilman Thiemigs Rezitationen waren von einer phänomenalen lautmalerischen Intensität und bedienten sich aller Register des klassischen und neuen Theaters. Damit eröffneten sich dem Zuhörer Fantasieräume, die ihn Raum und Zeit vergessen ließen und mit Gedanken einer Zeit konfrontierten, die auch in einer Spaßgesellschaft aktuell sein könnten.

 

Auch der legendäre Chet Baker hat von seiner Faszinationskraft bis heute nichts verloren, und wie hochaktuell seine Musik und Song-Interpretationen noch immer sind, stellte „Chettin’3“ aus Braunschweig im Alten Wasserwerk unter Beweis. Es war spannend, Stück für Stück zu lauschen und zu erleben, wie es dem Trio gelang, der atmosphärischen Schönheit der Originale auch auf dieser Bühne Raum zu verschaffen. An der Chet Baker-typischen Aura von zarter Melancholie war naturgemäß Walter Kuhlgatz mit seinem lyrischen Ton auf Trompete und Flügelhorn sowie seiner verhaltenen Stimme verantwortlich. Elmar Vibrans und Heinrich Römisch boten ihm ein eingespieltes und sicheres Fundament und rundeten mit ihren meisterlichen Soli den Abend zu einem beeindruckenden Erlebnis ab.

 

Text und Foto: Hans-Jürgen Niemann
 


28. April 2018 – Erste Pflanzenbörse des Algermissener Kulturbrunnen


Es grünt so grün

“Wir möchten, dass ein jeder sein Leben durch Pflanzen bereichert und das Vereinigte Königreich zu einem grüneren und schöneren Ort macht”, heißt es auf der offiziellen Seite der diesjährigen Chelsea Flower Show, einer jährlichen Gartenschau, die seit 1913 von der Royal Horticultural Society in London veranstaltet und von 150.000 Menschen besucht wird. Neue Pflanzen werden vorgestellt und die Beliebtheit der bekannten Pflanzenarten wird neu belebt.

Die erste Pflanzenbörse des Algermissener Kulturbrunnen konnte und wollte da natürlich nicht mithalten. Aber ein Anfang ist gemacht. Und das Angebot an Pflanzen und Garten-Accessoires war überwältigend, sowohl von seiner Vielfalt als auch von seiner liebevollen und arbeitsintensiven Vorbereitung und Darbietung, nicht nur von Seiten der LandFrauen – Pflanzen, Marmelade, Salz- und Zuckermischungen, Essige und Öle, Seifen, Badesalze und Peelings, Kochbücher, Rankhilfen etc., eingebettet in einen wunderschönen frühlingshaften Sonnentag.

Vielleicht könnte es künftig um mehr als reine Gartenästhetik und Gaumenfreuden gehen: „Stadtbienen sichern Ernte im Alten Land“ lautete die Überschrift eines Artikels im „Hamburger Abendblatt“. Ein Weckruf? – Jedenfalls plant der Algermissener Kulturbrunnen die Fortsetzung der Pflanzenbörsenreihe auch im nächsten Jahr.







Text und Fotos: Hans-Jürgen Niemann


11. April 2018 – Innere und äußere Bilder, die betroffen machen



Das Leben Bernward Hollemanns war ein bewegtes und facettenreiches. Der internationale Not- und Entwicklungshelfer kam im Auftrag der Schweizer Regierung und der Deutschen Welthungerhilfe (DWHH), sowie für die EU und UN als Berater nach Pyongyang, nachdem der Mangel im Land Ende der 90er Jahre so groß geworden war, dass es die internationale Gemeinschaft um Hilfe bitten musste. Statt des geplanten einen lebte und arbeitete der gelernte Agrar- und Wasserbauingenieur fünf Jahre im Reich des Diktators Kim Jong II.

 

Hollemanns Nordkoreavortrag im Alten Wasserwerk stieß auf reges Publikumsinteresse. Seine Ausführungen enthielten eine Flut von Informationen und persönlichen Eindrücken; innere und äußere Bilder, die betroffen machten. Ein von Kriegen gezeichnetes Land, das Jahrhunderte lang unter dem Einfluss benachbarter Großmächte wie China und Japan stand. Ein Land, das heute wie ein Gefängnis mit 24 Millionen hungernden Insassen anmutet: kontrolliert, reglementiert und überwacht von einem Militär, dem es an nichts fehlt. Kinder, die bereits im Alter von drei bis vier Jahren fernab ihrer Familie der staatlichen Gehirnwäsche unterzogen werden und sich entweder zur gedrillten Elite entwickeln oder schon im jüngsten Alter Arbeit auf den Feldern verrichten müssen. Kinder, die die gesellschaftliche Revolution im Sinne der nordkoreanischen Führung eingebläut bekommen und dem Machthaber in ständiger Demut ewige Treue schwören müssen. – Hierzulande nicht ganz unbekannt.

 

Hinter den ängstlich versteinerten Gesichtern finden sich menschliche Seiten, wie man sie in jeder, auch noch so unterdrückten Gesellschaft findet: die sprichwörtliche Kinderliebe der Koreaner etwa oder ihre Hilfsbereitschaft. Und natürlich der sehnsüchtige Wunsch nach Wiedervereinigung mit dem Süden. Nach Meinung Hollemanns dürfte es sieben Jahre dauern, bis Nord- und Südkorea – nach einer Übergangszeit, in der Russland und China im Norden investieren und die Amerikaner sich aus dem Süden zurückziehen müssten – wieder zusammengewachsen sein könnten. – Sag niemals nie.

 

Text und Foto: Hans-Jürgen Niemann





17. März 2018 – „Squish“ verzauberte sein Publikum


Irish Folk zum St. Patrick’s Day

 

Nicht nur, dass das Alte Wasserwerk beim Folkkonzert der hannoverschen Szeneband „Squish“ am St. Patrick’s Day aus den Nähten zu platzen drohte. Nach Angaben der Vorverkaufsstellen war das Publikumsinteresse im Vorfeld so groß, dass es für drei ausverkaufte Konzerte locker hätte reichen können. Die Irish Folk-Szene erfreut sich wachsender Beliebtheit, und mit der Einladung von „Squish“ landete der Kulturbrunnen einen regelrechten Glückstreffer: Astrid Heldmaier, Michael Möllers, Reiner Köhler und Tönnies Suits bereichern seit Jahren die hannoversche Folk-Szene und boten nun auch im Alten Wasserwerk ein grandioses Konzert.

 

„Squish“ zeigte sich toppräsent und fesselnd vom ersten Ton an. So erreichten die glücklichen Besitzer einer Eintrittskarte aus dem Stand Betriebstemperatur, denn keiner im Publikum vermochte sich der überschäumenden Energie der Jigs, Reels, Polkas und Hornpipes länger als einen Wimpernschlag zu entziehen. Die Performance der Band kam völlig unangestrengt, passgenau und traumwandlerisch herüber, sowohl im hochvirtuosen Unisonospiel der Melodie-Instrumente als auch in den vielfältigen Rhythmen und exzellenten Akzentuierungen von Gitarre und Bodhrán. Doch die irische Seele ist in gleicher Weise feinsinnig und gemütvoll, was besonders die Interpretation von Loreena McKennitts Liebeslied auf Irland, „Come by the Hills“, eindrucksvoll bewies. In anrührender und poetischer Weise schildert es die landschaftlichen Schönheiten der Grünen Insel und lässt jede Strophe mit einem lebensphilosophischen Ansatz enden: „And cares of tomorrow must wait till this day is done“ – die Sorgen von morgen müssen warten, bis dieser Tag gelebt ist.

 

Und das galt allemal für die Dauer dieses hinreißenden Konzerts.

 

Text und Fotos: Hans-Jürgen Niemann





24. Februar 2018 – „Yannik Nouveau, Niese & Timo Brülls“ und das Duo „freiMinute“ im Alten Wasserwerk


Der erste Set des Konzerts hatte etwas Sessionhaftes. Aber man war ja schließlich „unter Freunden“, wie es William Niese formulierte, und so herrschte auch Wohlwollen im gut besetzten Wasserwerk, wenn es im Zusammenspiel des Trios einmal nicht harmonierte. Mit Yannik Nouveau, Niese und Timo Brülls hatten sich unterschiedliche musikalische Charaktere zusammengefunden, was sich für ein eher spontanes Zusammenwirken nicht immer als hilfreich erweist. Es bleiben also die nicht minder wichtigen individuellen Stärken der Musiker: hier geriet das hochvirtuose, bravourös akzentuierte RAV Drum-Solo unter den Händen von Timo Brülls zum Highlight, denn genau hier entstand jener musikalische „Flow“, der sich auf das Publikum übertrug, hier führten interessante dynamische Entwicklungen zum Musikerlebnis. Auch Yannik Nouveau sorgte mit seinen bewegenden Songtexten, seiner charakteristischen Stimme und Intensität wiederholt für Begeisterung im Saal.

 

„Musik ist einfach alles im Leben“, dieser philosophische Ansatz der Sängerin Arwen Schweitzer und des Gitarristen Vitalij Engbrecht scheint ihrem Lebensgefühl überzeugend zugrunde zu liegen, was im Übrigen auch der hervorragende musikalische Eindruck unterstreicht, den sie beim Publikum im zweiten Set des Abends hinterlassen haben. Das Duo entstammt der mehrköpfigen Band „freiMinute“. Arrangements größerer Besetzungen einem Duo mit nur einem Begleitinstrument anzupassen, gehört zu den eher schwierigeren Herausforderungen und setzt Versiertheit beim Instrumentalisten voraus.

 

Vitalij Engbrecht erwies sich als Meister der Gitarre und dem großartigen Gesang Arwen Schweitzers ebenbürtig. Die Bandbreite seiner Gitarrenbegleitung schien unerschöpflich, ob perkussiv oder dem Harfenklang Andreas Vollenweiders ähnelnd, ob per Fingerpicking oder Tapping, ob mit Flageoletttönen oder erweiterter Harmonik angereichert. Immer in Bewegung und immer im Blickkontakt mit Arwen Schweitzer, deren Gesang stimmgewaltig, charmant und natürlich ist. Das Vibrato setzt sie gezielt und angenehm unaufdringlich ein. Ihr warmes Timbre bewältigt mühelos Höhen und Tiefen, geht souverän mit Registerwechseln um. Ihre Vitalij gewidmete Komposition „Vogelfrei“ scheint mit dem Wechsel zwischen 3/4+5/4 Takt und Walking Bass symptomatisch für die Klasse der Songs von „freiMinute“ zu sein.

 

Text und Fotos: Hans-Jürgen Niemann





10. Februar 2018 – „Trio REMEMBER“ verzaubert sein Publikum im Alten Wasserwerk


Es muss nicht immer Action sein…

Das Konzert „Trio REMEMBERs“ verlief, wie Feten – heute Parties – in den 60er/70er-Jahren zumeist endeten: man hatte sich musikalisch-tänzerisch ausgepowert und gab sich, wenn der Morgen graute, einem beschaulicheren Lebensgefühl hin – die Hard Rocker mal ausgenommen. Bisweilen befand sich in jener Zeit ein mehr oder weniger langhaariger Barde unter den Gästen, der zufällig seine Gitarre dabei hatte und für ein sentimentales Finale des Zusammenseins sorgte.

 

„Trio REMEMBER“ hebt mit seinen Songs die helle Seite einer verworrenen Zeit hervor – zweier Dekaden mit Doris Day, Rock Hudson, Frank Sinatra oder den Bee Gees auf der einen, mit Vietnam-Krieg, Rassenproblemen oder Protestsongs nicht nur beim Woodstock-Festival auf der anderen Seite.

 

„Dieser Song ist wie ein Gebet“, so empfand wohl nicht nur John Denvers erste Frau Annie Martell das ihr 1974 gewidmete Lied „Annie’s Song (You Fill Up My Senses)“ aus der Feder ihres Mannes. Es symbolisierte auch das Programm von „Trio REMEMBER“ im Alten Wasserwerk. Charlott Krüger, Rainer Fricke und Stefan Trhal ließen mit ihrer musikalischen Perfektion, ihrer angenehmen Zurückgelehntheit und stilsicheren Anmoderationen den Funken schnell überspringen. Auch sonst passte alles: das Ambiente, das Publikum, die Stimmung. „Morning of my Life“: so mancher konnte dem Morgen seines Lebens beflügelt nachsinnen, das war deutlich zu spüren. Und irgendwann steigerte sich das heimliche Mitsummen und –brummen im Konzertraum zum beseelten Liedgesang, ob bei „Aux Champs Elysées“ von Joe Dassin oder „Country Roads“ von John Denver – und hier schließt sich der Kreis.

 

 

Text und Fotos: Hans-Jürgen Niemann



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